Eckdaten beruflich

Annelise Zwez wird am 7. November 1947 in Biel geboren und wächst in Neuhausen am Rheinfall auf.

1967 Matura B an der Kantonsschule Schaffhausen.

1967/1968 Studium Romanistik und Kunstgeschichte, Universität Grenoble (FR).

1968 Englischstudium und Gasthörerin in Kunstgeschichte, Garret-School/Universität Cambridge (GB).

1969 Erste Kunstkritik. Zu Emanuel Jacob im Museum Allerheiligen, Schaffhausen, publiziert in den Schaffhauser Nachrichten. Studium Kunstgeschichte Universität Zürich; kaufmännische Ausbildung (Heuss Kurs).

1970/71 Geschäftsführerin der Schweizer Niederlassung der im schwedischen Lund domizilierten ef-Ferienschule (Sprachkurse für Jugendliche in Frankreich und England) in Zürich. Kunstgeschichte-Kurse an der Universität Zürich.

1972 Eröffnung des „Aargauer Tagblatt Büro Lenzburg“ und Mandat für zwei Kulturseiten in dem vom AT herausgegebenen „Aargauer Kurier“ (Agenda + eigene Texte zu Kunst, Theater, Tanz, Literatur, Musik). Freie Mitarbeiterin des Aargauer Tagblatts.


1972-1978 Wöchentliches Künstlerporträt („Der Künstler/die Künstlerin der Woche“) im Aargauer Kurier (die beste Schule meines Lebens!).

1973-1976 Vorstandsmitglied des Musikvereins Lenzburg.

1974-1976 Mitglied der kulturellen Ortsbürger-Kommission Lenzburg.
 
1975 Erste Vernissageansprache (für die Zürcher Künstlerin Liny Kull). Seither und bis heute regelmässig Einführungen zu Ausstellungen.

1976-1981 Mitglied/Präsidentin der Kulturkommission Lenzburg, Kuratorin der Kunstausstellungen in den Galerieräumlichkeiten der Stadtbibliothek Lenzburg.

1978 Buchtext Tamara Erez-Alexandrides, Oberwil/Tessin (nie publiziert, dennoch spirituell wichtig).


Ab 1978 Ausschliesslich als freie Kunstkritikerin tätig, für Aargauer Tagblatt, Badener Tagblatt, Aargauer Volksblatt, Zofinger Tagblatt.

1981-1993 Mitglied, ab 1989 Präsidentin der Aufsichtskommission des Kantonalen Historischen Museums Aargau, Schloss Lenzburg. Ab 1988 regelmässig Führungen.

Ab 1982 Ausweitung des Aktionsradius auf die ganze Deutschschweiz; zusätzlich freie Mitarbeiterin der Solothurner Zeitung, später auch der Schaffhauser Nachrichten, des Zürcher Oberländers, seltener der Berner Zeitung u.a.m.

1982 Mitarbeit und Katalog „Natur und Kunst“, Freilichtausstellung in Zusammenarbeit mit der Galerie „Brättligäu“ von Elisabeth Staffelbach, Gebiet Fünfweiher Lenzburg (Nachfolgeprojekt 1985: „Schloss, Schlösser, Luftschlösser“).

1983-ca.88 Schweizer Korrespondentin der deutschen Kunstzeitschrift „art“ (ohne grossen Erfolg).

1985-1994 Nachlass-Verwaltung der Schweizer Künstlerin Madja Ruperti (1903-1981).

1986 Erster, grösserer Text im Schweizerischen Kunstbulletin („Der Künstler als Show-Man“). Es folgen Untersuchungen zur Tätigkeit der Pro Helvetia (1987) und des Bundesamtes für Kultur (1988). Bis heute regelmässige Mitarbeiterin des Kunst-Bulletin.

Ab 1986 Vermehrt kulturpolitische Texte (z.B. „Zur Präsenz respektive Nichtpräsenz von Schweizer Künstlerinnen in Schweizer Museen“, Kunstbulletin 10 + 11, 1989), Mitarbeit in Juries im Zusammenhang mit Ausstellungen, Stipendien und Kunst am Bau-Projekten. Vorträge etc.

1986 Erster umfangreicher, monographischer Katalogtext (zum Schaffen von Roland Heini, Luzern). Es folgen bis heute zahlreiche weitere.

Ab 1986 Freie Mitarbeiterin der Kunstzeitschrift „artis“ (bis zu deren Auflösung, 1997). Wichtig u.a. „Der Impetus der Ich-Erfahrung – zur weiblichen Erotik“ (erschienen 3/93).

1987 Volkshochschulkurs „Aargauer Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts“.

1987-1990 Programm-Mitarbeit für die Galerie „am Rindermarkt“ in Zürich (Inhaber: Max Amsler). Ausstellungen mit zeitgenössischen Schweizer Künstler(innen).


Ab 1987 Im Aargau nurmehr für das Aargauer Tagblatt tätig, Intermezzo beim Tages-Anzeiger, weiterhin breite publizistische Tätigkeit für verschiedenste Tageszeitungen und Zeitschriften.

1989/90 Mitarbeiterin des Magazins „Zeitspiegel Frau“ in Zürich (u.a. Texte zu Angelika Kaufmann, Miriam Cahn).

1991 Kuratorin der Ausstellung Valery Heussler (1920-2007) im Shed im Eisenwerk, Frauenfeld. Mit Katalog.


1992 Buchprojekt Heidi Widmer (AT-Verlag).

1992-1999 Führungen im Emma Kunz-Zentrum in Würenlos.









1992/93 Katalog und Ausstellung Ruth Kruysse (1942-1992), Kunstmuseum Solothurn. In Zusammenarbeit mit André Kamber.

1993-1999 Mitglied der Aufsichtskommission des Historischen Museums, Schloss Hallwil. Regelmässig Führungen.

1993/94 Mitarbeit und Katalogtext Ausstellung „hauttief“ im Helmhaus Zürich, in Zusammenarbeit mit Mariel-Louise Lienhard und der GSBK.

1995 Inhaltliche Leitung des Symposiums „Nachdenken über KünstlerInnen heute“ in der Kartause Ittingen. In Zusammenarbeit mit der GSBK.


1995/96 Mitarbeit am Internet-Projekt Chart der GSMBA Schweiz (gescheitert). Symposium Ittingen. azw, Christoph Eggenberger (Pro Helvetia) und (stehend) Annette Schindler.

1996 Online-Magazin „Paradoxa“ (UK): „Welche Themen interessieren Künstlerinnen“. http://web.ukonline.co.uk/n.paradoxa/article3.htm
 
1997 Buchtext für die Zweitauflage der Monographie Emma Kunz, herausgegeben vom Emma Kunz Zentrum, Würenlos.

1997-2004 Mitglied, später Vizepräsidentin der Städtischen Kunstkommission Biel.

1998-2007 Veröffentlichung aller wichtigeren Texte auf der Online-Kultur-Plattform www.xcult.ch auf Einladung von Reinhard Storz.

1998 Buch Hanni Pfister (1910-1992) in Zusammenarbeit mit Inga Vatter. Benteli-Verlag.

1998-2006 Redaktorin im Ressort Kultur des Bieler Tagblatts (50 resp. 60%).

1999-2004 Mitglied, später Präsidentin der Kulturpreis-Kommission der Stadt Biel.

2000 Dokumentation des Land-Art-Projektes Viniterra, in Zusammenarbeit mit Ueli Studer (Verlag W. Gassmann AG).

2000-2004 Mitglied des Stiftungsrates „Atelier Robert“ (Biel).











2001-2007 Ausstellungskuratorin der Gruppe „Kunst Textil“ in der Stiftung Aarbergerhus in Ligerz, u.a. 2006 Elsi Giauque „Von der Wand in den Raum“ (Bild).

Ab 2002 Präsidentin des vom Bundesamt für Kultur betreuten Kulturfonds (ehemals Gleyre- und Pro Arte-Stiftung); jährliche Vergabe von Stipendien.

2005 Buch Henriette Sechehaye (1907-1999) in Zusammenarbeit mit Inga Vatter. ArchivArte Verlag.

2006 - ?? Nach Umwandlung der festen Anstellung beim Bieler Tagblatt in eine selbstverantwortliche Mitarbeit als "Autorin" wieder vermehrt freie publizistische Tätigkeit, neben Kunstbulletin und Mittelland-Zeitung u.a. auch für das Schweiz. Institut für Kunstwissenschaft und das Saur Lexikon in Leipzig, sowie Ansprachen anlässlich von Vernissagen, Moderationen usw.

2006 Zusätzlich Text für Katalog Rolf Spinnler. In Zusammenarbeit mit Christoph Vögele/Kunstmuseum Solothurn.

2007/2008 zusätzlich Text für Monographie Max Wandeler, Luzern (Benteli-Verlag).

2008 zusätzlich Buchprojekt Marcel Stüssi (Stämpfli-Verlag/Galerie Regina Larrson/Siselen). Weitere Buch- und Katalogtexte für Beatrice Gysin, Verena Lafargue, Annatina Graf/Jörg Mollet.

2009 zusätzlich Text für monographischen Katalog Gertrud Guyer Wyrsch (erscheint 2010).

Anmerkung: Die gesammelten Texte von 1972 bis heute füllen rund 35 Bundesordner, ab 1990/91 liegen sie digital vor.