1. Newsletter VII 2026

CHRIS BURDEN (1946-2015)  L.A.P.D Uniforms 1993 (Ausschnitt) Art Unlimited Basel 2026 (Gagosian New York). Foto: Daniela de Maddalena

Angesichts der enormen Fülle an Kunstevents im Juni, scheint mir erzählen die richtige Form für diesen Newsletter. Nicht chronologisch, sondern den Überraschungen entlang. Das Zurich Art Weekend von Freitag bis Sonntag vor der Art Basel versucht sich mit enormem Aufwand als «Must» in den Kunstkalender einzuschreiben. Nicht zuletzt mit dem unterschwelligen Hinweis, dass Zürich nichts kostet während Basel stolze 70 Franken für einen Eintritt fordert.

Ich schaffte nur einen Tag Zürich, wollte unbedingt die Ausstellung von Katja Schenker in den erweiterten Räumlichkeiten des Haus konstruktiv im Löwenbräu sehen, blieb aber fasziniert in der Präsentation der deutsch-italienischen Künstlerin und ETH-Professorin ROSA BARBA (*1972) stecken, die den Zurich Art Prize 2026 gewonnen hat. Die Art und Weise wie sie das Medium Film (oder auch nur Lichtstrahlen) – von einer Ebene in eine andere transformiert, ist faszinierend.  Denn sie tut es nicht analytisch, sondern indem sie etwas Neues, Skulpturales schafft. Die Techniken sind ihr die Inspiration für ihre eigenen Werke. Spannend und so noch nie gesehen!

Es ist dunkel und laut im Saal und die wissenschaftlichen Überlegungen – die Ausdehnung des Lichts in Raum und Zeit z.B. – sind nicht alle auf Anhieb verständlich, aber die Inszenierung als Ganzes regt zu vertiefter Auseinandersetzung an. Bei mir als Print-Frau hat natürlich auch die Kugel aus Buchstaben, die einst in der Setzerei die Texte «schrieben» meine besondere Aufmerksamkeit hervorgerufen!

Eher enttäuscht war ich hingegen von der Ausstellung von KATJA SCHENKER. Die in Rot gehaltenen Körperbewegungs-Zeichnungen («Caryatids Go for a Swim») werden in Kombination mit ihren Performances (oder auch den Videos davon) durchaus zu eigenständigen Kunstwerken, zu abstrakten Seismographen von Körper, Bewegung und Raum.

Aber wer den Weg in den kleinen, leider nicht direkt in die Ausstellung integrierten Video-Raum mit Beispielen aus dem reichen (und meiner Meinung nach grandiosen) Performance-Werk der Künstlerin nicht findet, wird die Bedeutung von Katja Schenker für die aktuelle Kunstszene Schweiz vielleicht nicht richtig einschätzen. (Inzwischen ist da auch das Video der Eröffnungsperformance, die als Fadengitter ihre Spur im Ausstellungs-Raum hinterlassen hat, zu sehen.)

Nachdem ich durch mein Post Skriptum im Newsletter Juni gleichsam dazu aufgerufen habe, auch negative Ausstellungserlebnisse zu thematisieren, muss ich nun (subjektiv selbstverständlich) sagen, dass die Qualität des Kunstschaffens von HENRIK OLESEN (*1967 Dänemark – lebt in Zürich) für mich nicht für eine Ausstellung in der Kunsthalle Zürich ausreicht. (Erfreulicherweise sind alle Institutionen im Löwenbräu Teil des Zurich Art Weekends). Da hilft auch der elaborierte Saaltext der seit 2025 amtenden Direktorin Fanny Hauser nicht. Der Titel: «Copies of real-life objects, tools and food». Konkret: Auf Tischen liegen – relativ lieblos arrangiert – Kopien von Gegenständen, Werkzeugen, Lebensmittel in Plastiktüten und mehr. Sie sollen u.a. auf die «normativen» Zusammenhänge der Nahrungsmittelkette seit Jahrmillionen (den Beginn der Ausstellung markieren zwei nachgebildete Krokodile) hinweisen. Gut, da kann man viel hineindenken. Aber wo bitte ist in Olesens Kunst die Umsetzung, die mich anregt, diesen Denkprozess in Gang zu setzen. Duchamps Ready mades, die besagen, man müsse etwas in einen anderen Kontext stellen und schon sei es etwas anderes, reicht mir hier nicht.  Halbe, ganze, zerschlagene, angefressene Kopien haben keine Verführungskräfte! Wenn schon Food-Bereich, so denke man doch mal an die Wirkkräfte von Daniel Spörris «Tischlein deck dich-Objekte»!

Und dann der zweite Stock! – Rundherum eine Reihe von leeren, an der Wand befestigten Vitrinen mit minimalen Spuren einstiger Verwendung – mon Dieu, so was Langweiliges.

Nachdem schon Klara Lidéns raumgreifende Passagen-Objekte vor einem Jahr am selben Ort bei mir mehrheitlich Gähnen auslösten, komme ich zum Schluss, dass Fanny Hausers Epoche an der Kunsthalle Zürich (im Gegensatz zu Zeiten von Mendes Bürgi, Beatrix Ruf und Daniel Baumann) wohl nicht «my Cup of Tea» ist resp. sein wird.

Stichwort: Mendes Bürgi – er kuratierte 1997 in der Kunsthalle Zürich die bis dato grösste Ausstellung der US-Künstlerin KAREN KILIMNIK (*1955). «Ein Kosmos von Tagträumen voller Sehnsüchte» schrieb ich damals. Und nun ist eben diese Karen Kilimnik zurück in Zürich, in der Galerie Presenhuber. Das musste ich sehen, wechselte darum irgendwann vom Löwenbräu an die Waldmann- resp. Rämistrasse. Und staunte: Das war immer noch dieselbe Künstlerin, die lieber Wunschträume malt als sich mit der Realität der heutigen Welt auseinandersetzt. Auch wenn es aktuell weniger Teenager-Romantizismen sind, die sie inspirieren als vielmehr höfische Darstellungen des 18. Jahrhundert, die sie auf grundierte Leinwände überträgt und Ihnen Blumen zu Füssen legt. Man fühlt sich in englische Schlösser versetzt und träumt gerne mit von einem sinnreichen Gespräch am Cheminée. Allerdings gibt es auch Bilder in der aktuellen Ausstellung, die den Eindruck von Produktion erwecken (z.B.all die mit Elfen, Schmetterlingen, Blumen, Fischen eingelullten Kutschen). Da kippt Kilimniks Kunst in Kitsch.

Halt, in diesem Kunst-Spaziergang muss unbedingt noch eine mir zuvor unbekannte Künstler*in erwähnt werden. Bei Tschudi an der Rämistrasse geht man auf sicher. Da gibt es z.Zt. in Jacquard-Technik gewobene, von der Decke bis zum Boden reichende, raumtrennende Vorhänge in hellem Grau, konzipiert von HANA MILETIĆ (*1982 Zagreb). Die industriell hergestellten Vorhänge haben einen konzeptuellen Hintergrund, spielen damit, dass alle digitalen Bilder mit einem substanzlosen 0 – 1 «Gewebe» unterlegt sind, genauso wie auch die in der Textilkunst reich verwendete Jacquard-Technik auf 0 und 1 beruht.

Gemäss dem ausführlichen, interessant und verständlich geschriebenen Saaltext von Kathrin Bentele (die neue Direktorin der Kunsthalle Friart in Freiburg) versinnbildlicht Miletć damit den Titel der Ausstellung «Not-Yets», will heissen die Vision einer Finanzstadt Zürich, die gänzlich von nicht mehr fassbaren Werten (Börsenwerten, Goldreserven, Options-Spekulationen usw.) bestimmt wird, allerdings mit Lücken – kleine Fehler in den Vorhängen geben hier und dort Durchblicke ins Dahinter frei. Eine weitere Arbeit überträgt fotografisch festgehaltene behelfsmässige Reparaturen an Fenstern und Fassaden in manuell gefertigte, textile Hängeobjekte.

Huch, wenn ich weiterhin so ausführlich berichte, gibt das eine Sonderedition meines Newsletters…darum Schnitt und weiter zu den für die SWISS AWARDS 2026 nominierten respektive ausgezeichneten Werken, die jeweils in einer Halle in unmittelbarer Nähe der Art Basel gezeigt werden. Es ist spannend, Vorgehen und Haltung der Eidgenössischen Kunstkommission ein wenig zu analysieren. Neu ist vor allem das Co-Präsidium mit  der Genfer Künstlerin Mai-Thu Perret  und dem Zürcher Künstler Tobias Kaspar. Ihr Credo ist aber dasselbe: «Man will «die künstlerische Freiheit unterstützen, ohne ein bestimmtes Ergebnis zu erwarten» (Léa Fluck, BAK Bern). Und: «Im Idealfall bleiben die Kunstpreise ein Ort, wo Kunstschaffende es wagen könnten, ihre radikalste Kunst zu zeigen» (Perret/Kaspar in der Einleitung). Mit diesem Blick wurden von 402 Bewerbungen 40 Finalisten und 7 Preisträger*innen ausgewählt.

Auch wenn es Sinn macht, bei gleich bleibendem Budget die Zahl der Ausstellenden/Preise zu reduzieren um sie substanzieller auszustatten, so ist die künstlerische Haltung der EKK nicht unproblematisch, denn man findet durch die gesuchten «Radikal-Positionen» wenige, die ausser in Off-Spaces schon bald in der Kunstszene Schweiz auftauchen werden. Was auch nur entfernt an «kunstmarkt-tauglich» erinnert, hatte wenig Chance auf eine Nomination. Dass die Künstler*innen dies sehr wohl verstanden, zeigt z.B. die Installation von MAYA HOTTAREK (*1990), die bereits eine gewisse Bekanntheit geniesst. Anders als die sehr bildhaften Sonnendrucke (Cyanotypien), die sie z.B. 2025 in Thun zeigte, präsentiert sie eine kupferfarbene Konsole mit kleinen bronzenen Dingen darauf und dazu ein schwingendes Pendel aus Zedernholz, das an die Unwägbarkeit von selbst kleinsten Entscheidungen erinnern soll (so der Begleittext). Nicht einfach auf Anhieb visuell zu erfassen! Für einen Preis hat’s nicht gereicht. Auch nicht für die regional bereits bekannte KARIN BORER (*1981 Laufen/SO), deren überdimensioniertes weisses Kaninchen, in dessen offenem Mund sich ein Trinkbrunnen befindet, Durstige verschmitzt dazu verpflichtet, den Kopf in ihren Mund zu stecken. Köstlich, aber im Kontext der Swiss Awards wohl eindeutig zu verführerisch.

Anders, aber auch unmittelbar wirkend und darum nicht für einen Preis geeignet, ist die Installation von AIMAL SHIFAZ*1993 Kochi, lebt in Basel und Dehli. Eine von unten beleuchtete Sandbox lädt die Besuchenden ein, mit den Händen zu zeichnen. Was eifrig getan wurde.

Dass HAMZDA BADRAN (*1993 in Nablus, lebt in Basel) einen Preis erhielt, ist sowohl berechtigt wie politisch motiviert. Seine Statuetten sind Nachbildungen eines Mandela-Denkmals, das Südafrika 2016 Palästina (Ramallah) schenkte. Sie sind nun jedoch – einer alten Tradition folgend – aus Dattelpaste gefertigt, als eine Art Notvorrat.

Etwas überinterpretiert scheint mir die Situation bei Anastasia Pavlou (*1993 Athen, lebt in Basel). Sie zeigt zwei grossformatige, schwarze Schüttbilder, die sich übereck ineinander spiegeln. Dazu ein Pigmentdruck gleichen Formats. Daraus auf den Vorrang des Bildhaften auf das Sprachliche zu schliessen…. Na ja.

Da die Beschriftungen von Swiss Awards und Kiefer-Hablitzel-Stipendium minimal verschieden sind, verwechselt man schon mal die eine mit der anderen Seite, aber die Werke der unter 30-Jährigen sind heuer deutlich anders als jene der Swiss Awards. Da habe ich angesichts der frechen, humoristischen Video-Performance von LEIAH NEARY (*2002 in Dublin, lebt in Zürich) sogar «gredi useglachet». Auch wer des Themas «queer» überdrüssig ist, «Doggy Style» ist tänzerisch trefflich und wenn dann auch noch der Hund mittanzt…

Noch ein Wort zur Architektur, die mit zu den Swiss Awards gehört. Dadurch, dass der Preisträger des Vorjahres eingeladen wird, sich zu präsentieren, kommt es, dass die überwältigendste Arbeit in der grossen Halle jene der BOLTSHAUSER Architekten ist. Sie haben ein Jahr lang zum Thema «Lehm» und seine Möglichkeiten in der Architektur geforscht und zeigten dies in einer faszinierenden Installation, die durch eine Broschüre ergänzt ist, die viel Wissenswertes zu einem für viele wohl unbekannten Thema enthält. Chapeau!

Unweigerlich folgt auf den Besuch der Swiss Awards jener der Art Basel. Die Art Unlimited ist für mich seit Jahren ein Must, habe ich doch hier viele  raumgreifende Werke/Installationen von internationalem (oft auch in der Zeit zurück liegendem) Renommée gesehen. 2025 absolut dominant war der Zug von Objekten, Maschinen, Skulpturen des Ateliers Lieshout. Unvergesslich! Ob sich Galerien ob der Dominanz beklagt haben und Giovanni Carmine darum gehen musste? Ich weiss es nicht. Fakt ist, dass neu die 44jährige Amerikanerin RUBA KATRIN – Leiterin der kuratorischen Abteilung des MoMa PS1 (das ist das Zentrum für zeitgenössische Kunst des MoMa/New York) – Direktorin der Art Unlimited ist.  Das hinterlässt deutliche Spuren in der Galerien-Schau für grosse Werke, die von der Direktion im Gespräch mit den Galerien entsteht.  Es wird einem bewusst, dass diese Direktion in den letzten Jahren immer mehr zur letzten Bastion der Schweiz an der Art Basel wurde (Gianni Jetzer 2000-2020, Giovanni Carmine 2021-2025). Entsprechend war meine Wertschätzung der Art Unlimited eventuell mitgeprägt von einem vergleichbaren Blick auf die Kunst. Während nun auch die nur noch «Sektor Unlimited» genannte Abteilung der Amerikanisierung der Messe anheim gefallen ist.

Zwar ist der Einstieg mit den Oversize-Uniformen amerikanischer Polizei-Angehöriger von BRICE MARDEN (entstanden anfangs der 1990er-Jahre) auch diesmal fulminant (Gagosian/New York), doch im weiteren erstaunt die grosse Zahl von Galerien aus Japan und Südkorea (beide verbündet mit den USA), während die Europäer (die meisten mit mehreren Standorten) die Festung zu halten suchen (z.B. White Cube, Lisson, David Zwirner, Karsten Greve, Rosmarie Schwarzwälder) während Schweizer Galerien  mit Ausnahme von Hauser&Wirth nicht mehr vertreten sind.

Das muss ja nicht a priori negativ sein, aber eine Aufzählung von qualitativen Highlights fällt mir schwer. Klar löste der Liebling aller Kinder (und Erwachsenen) – die Maus von BRYAN GANDER (Lisson/London) – auch bei mir ein «jö» aus, doch eigentlich kannte ich sie ja schon seit ihrem Auftritt in der Kunsthalle Bern 2019 und im übrigen ist Gander nicht ein «Jö»- sondern ein Konzeptkünstler und der Titel «I’ve felt everything I’m going to feel – The Unspeakable World» vielschichtig.

Auf reges Interesse stiess die partizipative Installation der Japanerin JUNKO OKI, die Nadel und Faden bereit hielt, damit man in ein langes Tuch sein persönliches Zeichen sticke. Das animierte auch die Bieler Künstlerin Daniela de Maddalena, mit der ich unterwegs war, zu einem weiteren ihrer «Peace»-Zeichen!

Nüchtern, sec, aber hoch präzis: Die Flugzeug-Innenausstattung von ISA GENZKEN (Buchholz u.a.); glänzend und glamurös: die fünf monumentalen, vielschichtig-farbigen Bilder von JOHN ARMLEDER (Massimodecarlo). Und noch ein Schweizer heischt bühnenwirksam um Aufmerksamkeit: THOMAS SPICHTIG (vgl. Kunsthalle Basel  2024). Beeindruckt haben mich zwei Kojen mit Fotografien – zum einen jene von PETER HUJAR (1934-1987 US/UKR)mit  einer Vielzahl von Schwarz-Weiss-Porträts aus der Serie «The Great Mansion», jedes geprägt von einer unglaublichen Präsenz –  zuweilen fast gar so, dass ich mich «angesprochen» fühlte als Betrachterin – zum anderen die Porträts aus der Serie «Hustlers» (1990) von PHILIP-LORCA DICORCIA (*1951 US), die männliche Sex-Arbeiter (Bild) zeigen, die gegen Bezahlung für den Fotorafen posierten. (Einmal mehr: Die schönsten Männerporträts stammen von Homosexuellen!)

Weniger anfangen konnte ich hingegen mit den «härzigen» Zwergen (The Tree Forest Mountain)  von YUICHI HIRAKO (J)  – Galerie Baton Südkorea. Und anderes mehr bis hin zu Yakoi Kusama.

Summa summarum: Unlimited ist eine Abteilung der Art, mehr nicht (mehr).

Hingegen habe ich an der eigentlichen Art Basel ausnehmend viele, qualitativ hochstehende Werke von Künstler*innen aus aller Welt (inklusive Europa und der Schweiz) entdeckt. Von der textilen Rafinesse her fasziniert hat mich z.B. das textile Schmetterlingstondo (Clockwise) der US-Künstlerin PAE WHITE bei Neugeriemschneider/Berlin (digital nur durch zoomen sichtbar) . Von der existenziellen Ausdruckskraft her beeindruckt hat mich die an die Sintflut erinnernde «Tapestry» der polnischen Künstlerin GOSHKA MACUGA bei Rüdiger Schöttle. Interessant, dass es eine Edition von 3+1 Exemplaren ist, was bedeutet, dass sie mit einem Software-Programm maschinell gewoben (?) wurde. (Auffallend die grosse Präsenz textiler Werke!) Eigentlich bekannt, aber hier zur Meisterschaft getrieben, ist die Technik, die der Thuner STEFAN GUGGISBERG (lebt in Leipzig) in neuen Werken anwendet. Er kritzt das Motiv ( hier ein mikroskopisches Tropfen-Meer) in mehrere Schichten Farbe ein (wer erinnert sich nicht an seine Neocolor-Versuche in der Schulzeit!) und gelangt so einer ungeahnten Vielfarbigkeit und Tiefenwirkung (Galerie eigen+art/Berlin).

 

Wer ganz allgemein den Eindruck hat, das Handwerkliche, das alte «Können» verschwinde in der Kunst, wird mit offenen Augen glücklicherweise immer wieder eines Besseren belehrt. Zum Beispiel bei  HU QUINGYANGS Marmor-Schachteln, die er – wie mir der Galerist versicherte – in monatelanger Arbeit schafft (Galerie Urs Meile Zürich/Bejing).

So ist klar: Nächstes Jahr kippe ich Unlimited und widme der Art mehr Zeit.

Um die Zeit der Leserschaft meines Newsletters nicht überzustrapazieren, höre ich hier auf. Bis zum nächsten Mal!